Man ist ja an so einiges gewöhnt als Anhänger des Ruhmreichen - Meister werden und absteigen? Kein Stress für uns! Das ganze als Pokalsieger? Aber bitte! Zweinullführungen in der Nachspielzeit verspielen? Wo muss ich unterschreiben!
Das gestrige Einsnull gegen den Tabellenletzten aus Roland Kochs Landeshauptstadt hingegen war da vom subjektiven Empfinden her irgendwie neu. Angesichts des ernsthaft gequält wirkenden Radiokommentars muss es sich wirklich um eine Partie gehandelt haben, die man besser nicht gesehen hat. Merkwürdigerweise konnte der Glubb das Spiel aber gewinnen. Ich meine, Hallo, Einsnull! Der Glubb den ich kenne hätte mit Sicherheit in der 88ten Minute noch den Ausgleich kassiert!
Da geht der Neunfache irgendwie sportlich ganz neue Wege, die Heimspiele werden zu null gewonnen, man gewinnt Grottenspiele, man gewinnt gegen einen abstiegskandidaten...
...sollte denn am ende tatsächlich noch Hoffnung auf den Aufstieg bestehen?
Klar ist jedoch: Um aufzusteigen muss der Glubb mindestens zweiter werden, denn der Glubb, den ich kenne verliert mit Sicherheit ein etwaiges Relegationsspiel gegen Arminia Bielefeld (0:1, Tor: J.Kamper(90+2), Bes. Vork.: Eilhoff hält FE von Pinola (11.,56., 90+1)
Monday, February 23, 2009
Sunday, January 18, 2009
Friday, January 16, 2009
Gespräche mit Gott...
Ein Artikel von 11Freunde.de
Mit freundlicher Genehmigung von Erik Rossel
Saša Ciric im Interview
»Ich liebe den Club«
Beim 1. FC Nürnberg hat sich Saša Ćirić mit seinem unbändigen Einsatzwillen unsterblich gemacht. Der Mazedonier ist der etwas andere Fußballer. Profi ist er eigentlich nur geworden, weil sein Vater ihn darum gebeten hat.
Herr Ćirić, in ihrer Telefonnummer versteckt sich ihre Trikotnummer, die »29«. Ist das ein Zufall?
Das ist Zufall. Aber ein interessanter Zufall. Ich habe da noch nie drüber nachgedacht.
Wie sind sie eigentlich zur Nummer 29 gekommen?
Als ich zur Winterpause nach Nürnberg kam, waren schon viele Nummern verteilt. Es waren noch andere übrig. Die »11«, die »12« oder die »14«. Ich habe dann gefragt welche großen Spieler diese Nummern hatten. Da gab es einige. Cruyff zum Beispiel trug ja die »14«. Ich wollte dann die »29« berühmt machen. Beim Club habe ich immer mit dieser hohen Zahl gespielt. In Offenbach hatte ich die »20«. Mit der »29« wollte ich nur in Nürnberg spielen.
Benutzen Sie die Nummer heute noch bei anderen Dingen?
Beim Online-Pokern zum Beispiel heiße ich »Clubberer29«. Viele fragen dann, ob ich denn Club-Fan sei. Wenn ich dann schreibe: »Ich bin Sasa Ciric«, glauben die mir das nie. In meinem Heimatdorf in Mazedonien gehört mir ein Sportheim das heißt auch »29«. Die Zahl ist mein Markenzeichen geworden. In Deutschland hatte ich auch ein Café, das so hieß. Wenn ich wieder ein Geschäft aufmache, wird es auch wieder irgendwas mit »29« heißen Mit der Nummer bin ich berühmt geworden. Hier in Nürnberg gehört sie einfach zu mir. Als ich mit Fußball anfing habe ich übrigens mit der »10« gespielt. Ich war ja lange Spielmacher.
Nach ihrer Profikarriere wurden sie Präsident bei einem Klub in Mazedonien? Wie kam das und warum sind sie nicht mehr dort?
Das war nur kurzfristig. Dem Verein ging es nicht gut. Er war fast Pleite. Mein Trauzeuge war dort im Verein. Ihnen ist der Sponsor abgesprungen. Ich bin dann mit einem Sponsor, einen Bekannten von mir dort eingestiegen, um den Verein zu retten. Ich war nur dieses eine Jahr da. Als der Verein wieder aufgestiegen ist, bin ich wieder weggegangen. Der Job war auch nicht so mein Ding. Ich lebe ja in Deutschland und war in den einem Jahr immer unterwegs.
Seit 2006 sind sie kein Profi mehr. Was machen sie jetzt?
Momentan berate ich einige junge Spieler aus Serbien und Mazedonien und versuche sie zum Beispiel nach Deutschland zu vermitteln. Ich will versuchen mir in diesem Geschäft einen Namen zu machen.
Ich habe gehört, dass sie auch schon eine Handballspielerin betreut haben?
Das war eine einmalige Sache. Beim 1.FC Nürnberg hat das leider nicht geklappt mit der Verpflichtung von ihr. Sie ist jetzt bei Bayer Leverkusen. Ich wollte ihr helfen. Nur auf freundschaftlicher Basis. Geld kann man da nicht wirklich verdienen. Handball ist ja auch gar nicht meine Sache.
Was machen Sie sonst noch so?
Ich bin Gesellschafter bei einer Fluggesellschaft, die hauptsächlich von Deutschland in die Balkanländer fliegt. Außerdem mache ich noch bei einer anderen Firma mit. Wir vertreiben Fußbälle für Fanshops. Es haben auch schon einige Bundesligisten bei uns bestellt.
Spielen Sie auch noch selbst Fußball?
Natürlich. Wir sind Herbstmeister geworden. Ich spiele bei Viktoria Erlangen in der untersten Liga. Wir können also gar nicht absteigen. Zum Spaß habe ich im Vertrag trotzdem eine Nichtabstiegsprämie stehen. Wir machen auch kein Training. Aber wenn wir aufsteigen, habe ich ein Problem dann muss ich wohl auch trainieren. Es macht auf jeden Fall Spaß. Das sind alles gute Jungs in der Mannschaft. In der dritten Halbzeit, in der Kneipe sind wir auf jeden Fall die Stärksten.
Sie spielen nicht nur Fußball. Sie sind auch begeisterter Kegler.
Ja. Meine Kinder wollten immer Kegeln gehen. Mir hat es dann auch Spaß gemacht und eigentlich ist es auch genau die richtige Sportart für mich.
Zum Fußball sind sie ja auch erst später gekommen oder?
Ja. Bis ich 18 wurde, habe ich eigentlich immer nur Handball und Basketball gespielt. Mein Vater hat mich dann überredet, zum Probetraining zu gehen. Ihm zu Liebe habe ich das dann gemacht. Er hat wohl gewusst, dass ich Talent habe. Ich bin jedenfalls sofort Profi geworden. Praktisch von 0 auf 100. Im ersten Jahr sind wir gleich jugoslawischer Meister geworden. Aber richtig durchsetzen konnte ich mich noch nicht. In der zweiten Saison wurde ich ausgeliehen.
Ein sehr ungewöhnlicher Weg zum Profi.
.
Ja. Viele Leute, denen ich das erzähle, glauben mir das nicht.
Spieler, die heute Profi werden, sind oft in Fußball-Internaten und spielen ihre ganze Kindheit über Fußball.
Und mit 20 haben sie dann schon zwei oder drei Operationen hinter sich. Ich konnte spielen bis ich 39 war, weil ich, bis ich 18 war, fußballerisch nicht belastet wurde. Ich könnte sogar immer noch spielen. Aber irgendwann sollte ja mal Schluss sein.
Sie haben sich aber nicht gerade geschont...
Ich bin immer voll rein in die Zweikämpfe. Ich wollte immer gewinnen egal wann, egal in welcher Situation. Manchmal wurde mir das zum Verhängnis.
Ihre Verletzung am Kopf? Sie tragen Metallplatten im Schädel.
Ja. Ich bin da doof zum Kopfball gegangen. Eigentlich hätte man auch mit dem Fuß zum Ball gehen können. Pablo Thiam hat mich dann voll erwischt. Ich hatte einen sechsfachen Kopfbruch. Man sagte, ich müsse vier oder fünf Monate pausieren, kam aber nach fünf Wochen zurück. Mein Arzt sagte, dass ich nie einen Kopfball machen sollte. Im Spiel habe ich dann gleich zwei Tore mit dem Kopf gemacht. Seitdem bin ich für die Club-Fans unsterblich.
Hatten Sie nie Angst um ihre Gesundheit?
Nein. Meine Gesundheit habe ich im Spiel immer vergessen. Wenn man auf dem Platz geht, und denkt man müsste aufpassen, dass man sich nicht verletzt, kann man es auch gleich sein lassen. Einmal bin ich vormittags beim Abschlusstraining mit dem Torwart zusammengestoßen. Ich hatte eine Wunde, die mit neun Stichen genäht werden musste. Meine Stirn war geschwollen. Das sah schlimm aus. Aber abends wollte ich spielen. Felix Magath sagte zu mir: »Du bist verrückt«. Wir haben diese Boxersalbe auf die Stirn geschmiert und ich habe ein Kopfball-Tor gemacht. Felix sagte nach dem Spiel zu mir: »Ich war schon verrückt beim Fußball, aber du bist noch viel verrückter«. Das werde ich nie vergessen.
Haben sie heute noch viel mit den Club-Spielern zu tun?
Aus meiner Zeit sind nur noch Marek Mintal und Andi Wolf da. Raphael Schäfer ist jetzt wieder zurückgekommen. Mit Andi Wolf hatte ich immer viel zu tun. Er kam damals aus der Jugend zu uns. Ein sehr guter Junge. Ich freue mich, dass er dann so einen riesigen Schritt gemacht hat und hoffe, dass er noch weiter kommt in seiner Karriere. Der Club kann ja immer noch aufsteigen.
Sind Sie Club-Fan?
Oh ja. Am Anfang habe ich es nicht geglaubt, als Leute zu mir sagten: »Einmal Club immer Club«. Aber so ist es wirklich. OK, vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass ich fußballerisch wohl meine beste Zeit in Nürnberg hatte. Die Fans haben mich super aufgenommen. Aber als die Zeit als Club-Spieler vorbei war, habe ich gemerkt, dass ich den Verein wirklich vom ganzen Herzen liebe.
Auch wenn es am Ende zu Turbulenzen zwischen ihnen und Verein gab?
Das lag ja an einzelnen Personen. Ich sollte Scout werden. Alles war abgesprochen. Als ich dann anfangen wollte, sagte man mir, dass der Posten schon besetzt sei. Man hat mir dann einen anderen Job angeboten aber das war nicht das, was ich wollte.
Sie haben erst mit 18 mit dem Fußball begonnen. Wie haben Sie es geschafft von einen auf den anderen Tag ihr Leben so sehr auf ihren Sport auszurichten? Man muss den Sport doch eigentlich von Anfang an lieben.
Es war mein Beruf. Es war einfach das, was ich am Besten konnte. Es ist auch immer noch nicht so, dass ich mir jedes Champions League-Spiel angucke. Eigentlich schaue ich mir nur die Nürnberg-Spiele an. Gern schaue ich auch bei den Jugendmannschaften zu. Junge Leute interessieren mich einfach. Fußball ist und bleibt mein Beruf. Die große Liebe ist es nicht.
Eine letzte Frage: Wer ist der beste Spieler mit dem sie je zusammen gespielt haben?
Die Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Ich möchte ja niemanden vergessen. Das sind doch alles meine Freunde. Ich habe mit so Vielen zusammengespielt. Kuka, Baumann, Bürger, von Wiesinger habe viele Flanken bekommen. Markus Kurth war zwei Jahre lang mein Zimmernachbar. Als ich bei Tennis Borussia Berlin war, spielte ich mit Tiffert. Brinkmann war ein super Spieler. Es gibt so viele, die ich jetzt vergessen würde.
Mit freundlicher Genehmigung von Erik Rossel
Saša Ciric im Interview
»Ich liebe den Club«
Beim 1. FC Nürnberg hat sich Saša Ćirić mit seinem unbändigen Einsatzwillen unsterblich gemacht. Der Mazedonier ist der etwas andere Fußballer. Profi ist er eigentlich nur geworden, weil sein Vater ihn darum gebeten hat.
Herr Ćirić, in ihrer Telefonnummer versteckt sich ihre Trikotnummer, die »29«. Ist das ein Zufall?
Das ist Zufall. Aber ein interessanter Zufall. Ich habe da noch nie drüber nachgedacht.
Wie sind sie eigentlich zur Nummer 29 gekommen?
Als ich zur Winterpause nach Nürnberg kam, waren schon viele Nummern verteilt. Es waren noch andere übrig. Die »11«, die »12« oder die »14«. Ich habe dann gefragt welche großen Spieler diese Nummern hatten. Da gab es einige. Cruyff zum Beispiel trug ja die »14«. Ich wollte dann die »29« berühmt machen. Beim Club habe ich immer mit dieser hohen Zahl gespielt. In Offenbach hatte ich die »20«. Mit der »29« wollte ich nur in Nürnberg spielen.
Benutzen Sie die Nummer heute noch bei anderen Dingen?
Beim Online-Pokern zum Beispiel heiße ich »Clubberer29«. Viele fragen dann, ob ich denn Club-Fan sei. Wenn ich dann schreibe: »Ich bin Sasa Ciric«, glauben die mir das nie. In meinem Heimatdorf in Mazedonien gehört mir ein Sportheim das heißt auch »29«. Die Zahl ist mein Markenzeichen geworden. In Deutschland hatte ich auch ein Café, das so hieß. Wenn ich wieder ein Geschäft aufmache, wird es auch wieder irgendwas mit »29« heißen Mit der Nummer bin ich berühmt geworden. Hier in Nürnberg gehört sie einfach zu mir. Als ich mit Fußball anfing habe ich übrigens mit der »10« gespielt. Ich war ja lange Spielmacher.
Nach ihrer Profikarriere wurden sie Präsident bei einem Klub in Mazedonien? Wie kam das und warum sind sie nicht mehr dort?
Das war nur kurzfristig. Dem Verein ging es nicht gut. Er war fast Pleite. Mein Trauzeuge war dort im Verein. Ihnen ist der Sponsor abgesprungen. Ich bin dann mit einem Sponsor, einen Bekannten von mir dort eingestiegen, um den Verein zu retten. Ich war nur dieses eine Jahr da. Als der Verein wieder aufgestiegen ist, bin ich wieder weggegangen. Der Job war auch nicht so mein Ding. Ich lebe ja in Deutschland und war in den einem Jahr immer unterwegs.
Seit 2006 sind sie kein Profi mehr. Was machen sie jetzt?
Momentan berate ich einige junge Spieler aus Serbien und Mazedonien und versuche sie zum Beispiel nach Deutschland zu vermitteln. Ich will versuchen mir in diesem Geschäft einen Namen zu machen.
Ich habe gehört, dass sie auch schon eine Handballspielerin betreut haben?
Das war eine einmalige Sache. Beim 1.FC Nürnberg hat das leider nicht geklappt mit der Verpflichtung von ihr. Sie ist jetzt bei Bayer Leverkusen. Ich wollte ihr helfen. Nur auf freundschaftlicher Basis. Geld kann man da nicht wirklich verdienen. Handball ist ja auch gar nicht meine Sache.
Was machen Sie sonst noch so?
Ich bin Gesellschafter bei einer Fluggesellschaft, die hauptsächlich von Deutschland in die Balkanländer fliegt. Außerdem mache ich noch bei einer anderen Firma mit. Wir vertreiben Fußbälle für Fanshops. Es haben auch schon einige Bundesligisten bei uns bestellt.
Spielen Sie auch noch selbst Fußball?
Natürlich. Wir sind Herbstmeister geworden. Ich spiele bei Viktoria Erlangen in der untersten Liga. Wir können also gar nicht absteigen. Zum Spaß habe ich im Vertrag trotzdem eine Nichtabstiegsprämie stehen. Wir machen auch kein Training. Aber wenn wir aufsteigen, habe ich ein Problem dann muss ich wohl auch trainieren. Es macht auf jeden Fall Spaß. Das sind alles gute Jungs in der Mannschaft. In der dritten Halbzeit, in der Kneipe sind wir auf jeden Fall die Stärksten.
Sie spielen nicht nur Fußball. Sie sind auch begeisterter Kegler.
Ja. Meine Kinder wollten immer Kegeln gehen. Mir hat es dann auch Spaß gemacht und eigentlich ist es auch genau die richtige Sportart für mich.
Zum Fußball sind sie ja auch erst später gekommen oder?
Ja. Bis ich 18 wurde, habe ich eigentlich immer nur Handball und Basketball gespielt. Mein Vater hat mich dann überredet, zum Probetraining zu gehen. Ihm zu Liebe habe ich das dann gemacht. Er hat wohl gewusst, dass ich Talent habe. Ich bin jedenfalls sofort Profi geworden. Praktisch von 0 auf 100. Im ersten Jahr sind wir gleich jugoslawischer Meister geworden. Aber richtig durchsetzen konnte ich mich noch nicht. In der zweiten Saison wurde ich ausgeliehen.
Ein sehr ungewöhnlicher Weg zum Profi.
.
Ja. Viele Leute, denen ich das erzähle, glauben mir das nicht.
Spieler, die heute Profi werden, sind oft in Fußball-Internaten und spielen ihre ganze Kindheit über Fußball.
Und mit 20 haben sie dann schon zwei oder drei Operationen hinter sich. Ich konnte spielen bis ich 39 war, weil ich, bis ich 18 war, fußballerisch nicht belastet wurde. Ich könnte sogar immer noch spielen. Aber irgendwann sollte ja mal Schluss sein.
Sie haben sich aber nicht gerade geschont...
Ich bin immer voll rein in die Zweikämpfe. Ich wollte immer gewinnen egal wann, egal in welcher Situation. Manchmal wurde mir das zum Verhängnis.
Ihre Verletzung am Kopf? Sie tragen Metallplatten im Schädel.
Ja. Ich bin da doof zum Kopfball gegangen. Eigentlich hätte man auch mit dem Fuß zum Ball gehen können. Pablo Thiam hat mich dann voll erwischt. Ich hatte einen sechsfachen Kopfbruch. Man sagte, ich müsse vier oder fünf Monate pausieren, kam aber nach fünf Wochen zurück. Mein Arzt sagte, dass ich nie einen Kopfball machen sollte. Im Spiel habe ich dann gleich zwei Tore mit dem Kopf gemacht. Seitdem bin ich für die Club-Fans unsterblich.
Hatten Sie nie Angst um ihre Gesundheit?
Nein. Meine Gesundheit habe ich im Spiel immer vergessen. Wenn man auf dem Platz geht, und denkt man müsste aufpassen, dass man sich nicht verletzt, kann man es auch gleich sein lassen. Einmal bin ich vormittags beim Abschlusstraining mit dem Torwart zusammengestoßen. Ich hatte eine Wunde, die mit neun Stichen genäht werden musste. Meine Stirn war geschwollen. Das sah schlimm aus. Aber abends wollte ich spielen. Felix Magath sagte zu mir: »Du bist verrückt«. Wir haben diese Boxersalbe auf die Stirn geschmiert und ich habe ein Kopfball-Tor gemacht. Felix sagte nach dem Spiel zu mir: »Ich war schon verrückt beim Fußball, aber du bist noch viel verrückter«. Das werde ich nie vergessen.
Haben sie heute noch viel mit den Club-Spielern zu tun?
Aus meiner Zeit sind nur noch Marek Mintal und Andi Wolf da. Raphael Schäfer ist jetzt wieder zurückgekommen. Mit Andi Wolf hatte ich immer viel zu tun. Er kam damals aus der Jugend zu uns. Ein sehr guter Junge. Ich freue mich, dass er dann so einen riesigen Schritt gemacht hat und hoffe, dass er noch weiter kommt in seiner Karriere. Der Club kann ja immer noch aufsteigen.
Sind Sie Club-Fan?
Oh ja. Am Anfang habe ich es nicht geglaubt, als Leute zu mir sagten: »Einmal Club immer Club«. Aber so ist es wirklich. OK, vielleicht liegt es auch ein bisschen daran, dass ich fußballerisch wohl meine beste Zeit in Nürnberg hatte. Die Fans haben mich super aufgenommen. Aber als die Zeit als Club-Spieler vorbei war, habe ich gemerkt, dass ich den Verein wirklich vom ganzen Herzen liebe.
Auch wenn es am Ende zu Turbulenzen zwischen ihnen und Verein gab?
Das lag ja an einzelnen Personen. Ich sollte Scout werden. Alles war abgesprochen. Als ich dann anfangen wollte, sagte man mir, dass der Posten schon besetzt sei. Man hat mir dann einen anderen Job angeboten aber das war nicht das, was ich wollte.
Sie haben erst mit 18 mit dem Fußball begonnen. Wie haben Sie es geschafft von einen auf den anderen Tag ihr Leben so sehr auf ihren Sport auszurichten? Man muss den Sport doch eigentlich von Anfang an lieben.
Es war mein Beruf. Es war einfach das, was ich am Besten konnte. Es ist auch immer noch nicht so, dass ich mir jedes Champions League-Spiel angucke. Eigentlich schaue ich mir nur die Nürnberg-Spiele an. Gern schaue ich auch bei den Jugendmannschaften zu. Junge Leute interessieren mich einfach. Fußball ist und bleibt mein Beruf. Die große Liebe ist es nicht.
Eine letzte Frage: Wer ist der beste Spieler mit dem sie je zusammen gespielt haben?
Die Frage kann ich nicht wirklich beantworten. Ich möchte ja niemanden vergessen. Das sind doch alles meine Freunde. Ich habe mit so Vielen zusammengespielt. Kuka, Baumann, Bürger, von Wiesinger habe viele Flanken bekommen. Markus Kurth war zwei Jahre lang mein Zimmernachbar. Als ich bei Tennis Borussia Berlin war, spielte ich mit Tiffert. Brinkmann war ein super Spieler. Es gibt so viele, die ich jetzt vergessen würde.
Monday, December 15, 2008
Schiedsrichterschelte

Ok, dann halt ich mich mal spochtlich-fair zurück. Vorab - man kann ja zu den Unparteiischen stehen, wie man will.. Fakt ist, ohne sie gehts nicht und ohne die durch sie hervorgerufenen gelegentlichen Herzrhytmusstörungen wäre der Fussball auch wirklich um einiges ärmer. Es gibt jedoch innerhalb der pfeifenden Zunft den einen oder anderen, bei dem ich mich wirklich Frage, ob er nicht besser etwas anderes machen sollte. Und einer davon ist für mich ganz klar Peter Gagelmann.
passend: "Er sollte sich Gedanken machen, was er hier abgeliefert hat. Das kann man nicht akzeptieren." (Thomas Doll).
Um meine folgende "Spielanalyse" besser zu verstehen sollte man letzte Woche das Spitzenspiel zwischen dem FC Bayern und 1799 Hoffenheim gesehen haben. Ebendieses wurde nämmich von Florian Meyer meiner Meinung nach hervorragend geleitet. Auch weil Meyer in den richtigen Situationen Augenmaß zeigte und weiterlaufen ließ und in den Situationen, in denen ein Eingreifen vonnöten war äusserlich gelassen wirkte und von seiner Gestik her Ruhe bewahrte (wohlgemerkt in der ausvwerkauften Arroganzarena vor 69.000 Zuschauern) kam ein rassiges und schnelles Spielchen zustande dessen Konsum (-> PREMIERE) ausserordentlich Spaß gemacht hat.
Nicht so Herr Gagelmann beim gestrigen Säbelkreuzen im Mannheimer Carl-Benz Stadion. Klar, man kann die Ausgangssituationen nicht immer eins zu eins vergleichen: Spielte vor Wochenfrist noch der unbekümmerte Aufsteiger auswärts im Wohnzimmer des "Mir sann mir-Vereins" welcher seinem Selbstverständnis nach sowieso vorher schon als Sieger feststand waren gestern schon härtere Bandagen gefragt. Ungeachtet des vielbeschworenen Rangnickschen "Season-long-lerning" Prozesses merkte man den Hoffenheimern an, dass sie trotzdem schon gerne die Herbstmeisterschaft kassieren wollten. Und die Schalker machten auch von Anfang an nicht den Eindruck zum Kaffekränzchen nach Mannheim gekommen zu sein. Gerade S04 wollte von Anfang an den Spielwitz der jungen wilden mit der nötigen Portion blauer Flecken unterbinden. Dass alles lasse ich aber nicht als Ausrede gelten. Ein Schiedsrichter hat sich auf diesem Niveau schließlich mit der ihm von den 22 Leuten auf dem Platz (Orlando Engelaars Auftritt sei hier der Statistik wegen mit eingerechnet) präsentierten Lage abzufinden und sich gefälligst auf das Spielgeschehen einzustellen. Mag man es mir auch verübeln, ich bin der Meinung Herrn Gagelmanns Auftreten im weiten Rund ist grundsätzlich ungeeignet für einen Bundesligaschiedsrichter. Vielleicht ist es wirklich nur rein subjektives Empfinden, aber der Mann macht mir wirklich in jedem Spiel schon vor dem anpfiff mit seiner Gestik und Mimik meinen Spieltach kaputt. Ich meine sicher, mit Fabian Ernst und Jermaine Jones haben die Schalker zwei Kollegen auf dem Platz denen man den Turnbeutel nur einmal auf die Bushaltestelle wirft... aber gerade da ist doch Fingerspitzengefühl gefragt. Ohne Frage hatten beide wohl eher Lust auf verfrühten Weihnachtsurlaub als darauf die vollen neunzich Minuten zu gehen - anders jedenfalls kann ich mir ihre, nennen wir es mal "kämpferische Spielweise" am gestrigen Tage nicht erklären. Beide hätten grundsätzlich also gut und gerne früher duschen gehen gekonnt... Im Falle von Ernst wurde das nichts, weil der Mann an der Pfeife bei einem klar gelbwürdigen Foul nicht mehr den Arsch in der Hose hatte um ihn runterzusellen weil Jones sich vorab schon artig bei der Hoffenheimer Bank verabschiedet hatte und den Weg in die Umkleide angetreten hatte. (Ebenso wie Ernst hätte auch der Torschütze zum Einsnull, Gerald Asamoah wegen einer Tätlichkeit vom Platz fliegen müssen). Die zweite Gelbe von Jones war vollends überzogen: der Nationalspieler mag zwar eine schwere Kindheit gehabt haben und so weiter aber für dieses Einsteigen von der Seite, welches klar auf den Ball ging, welchen Jones dabei am fuß führen und sichern konnte war nie und nimmer gelbwürdig... und schon garnicht bei der zweiten gelben. letztlich waren diese ganzen kleinen Ungereimtheiten in der Spielbewertung ein sicherer Indikator dafür, dass Gagelmann die Partie zu keinem Zeitpunkt souverän im Griff hatte. Von mir deshalb (auch und insbesondere wegen meiner persönlichen Abneigung gegen Herrn Gagelmann)eine glatte 6 für diesen bemitleidenswerten Auftritt.
(Das Fachmagazin zeigte sich i.ü. gnädig mit einer 4 "- in der schwierig zu leitenden, hitzigen Partie nicht immer souverän: Der Platzverweis gegen Jones in dieser Situation war falsch, er hätte den Schalker aber schon in einigen Situationen zuvor verwarnen müssen, zum Beispiel, als er Salihovic in der ersten Halbzeit umriss. Die Gelb-Rote Karte gegen Engelaar war berechtigt.").
-->Zum Spielbericht und Engelaars berechtigter Traumnote bei Kicker.de
Thursday, December 11, 2008
Beim Verwechseln ähnlich...
...ins Klo gegriffen haben die zwei Kollegen, denen ich meinen heutigen Post widme. Eine Geschichte, die im Jahr 2007 begann und nun, Ende 2008 wohl für beide doch noch ein Happy End bringt. Auf der einen Seite Raphael Schäfer, Pokalsieger 2007 mit dem Glubb und zweifelsohne zu dieser Zeit auf des Rollkragens Telefonliste. Es kam, was kommen musste - der Wechsel zu einem "besseren" Verein in einen wesentlich besser dotierten Vertrag. Raffa wechselte also zum Meister und damit Championsleague-teilnehmer nach Stuttgart um das Erbe des Timo Hildebrand anzutreten. Ebendieser war ja bekanntlich nach Valencia in den sonnigen Süden gezogen.
Zum heutigen Tag kann man sagen, dass beide Wechsel mächtig in die Hose gegangen sind. Fraglich ist nur warum...
Beiden wurde vorgeworfen, sich übernommen zu haben, was ich so absolut nicht unterschreiben würde. Raphael Schäfer konnte in den beiden Säsongs vor dem Wechsel zum VFB eidrucksvoll sein Potential unter Beweis stellen.
Kicker Notendurchschnitt 06/07: 2,79 (Rang 3 hinter Neuer und Drobny)
Kicker Notendurchschnitt 05/06: 2,90 (Rang 7 hinter Weidenfeller(!!!), Rost,Koch...)
Wir hatten es hier also folglich nicht Thomas-Christiansesquen Eintagsfliegen zu tun. Die Misere begann schon im Pokalfinale, als Schäfer vehement (und völlig zurecht) die Rote Karte für den (Ex-Glubberer) Cacau forderte. Ein paar unsichere Auftritte dazu und fertig war eine "feurige Liebesbezihung" zum Stuttgarter Anhang und wohl auch zum größenwahnsinnigen VFB-Establishment. Dem Jungen fehlte das standing und jegliche Harmonie... in der Folge ging dann jegliche Sicherheit flöten und der DRops in Stuttgart war schneller gelutscht als man es sich vorstellen konnte:
Raphael Schäfer, der im Laufe der Säsong nur noch nummer 2 beim VFB errreichte letzlich einen
Kicker Notendurchschnitt 07/08: 3,41
(Allerings hatte er 6 hervorragende Auftritte in der Champions League mit einem Schnitt von 2,08 (!))
Timo Hildebrand erwischte es noch schlimmer. Kaum in Valencia angekommen (Nach überragender Rückrunde im Meisterjahr in Stuttgart) flog der Manager der ihn geholt hatte und Trainer und sportliche Leitung des FC Valencia legten sich auf das (doch wohl schon etwas angerostete) Denkmal Santiago Canizares als Nummer 1 fest. Nach dem Karriereende Canizares´ kam dann der junge Brasilianer Renan Brito (oder so ähnmlich) und auch für Hildebrand war der Drops gelutscht.
Die Moral von der Geschicht ist wohl, dass selbst in dem knallharten Beruf des Profifussballers eine Psychologische Komponente einen derart großen Faktor darstellen kann, dass selbst Spieler, die vom Potential her ihren Vereinsinternen Konkurrenten haushoch überlegen sind (was ich hier einfach mal behaupte)jegliche Sicherheit verlieren können. Als Beweis für diese These (die ja so neu auch nicht ist)sei die "Auferstehung" des Raphael Schäfer in seinem gewohnten und ihm wohlgesonnenen Nürnberger Umfeld. Ich gehe davon aus, dass uns bei Timo Hildebrands Zukunft bei 1799 Hoffenheim ähnlich vor Augen geführt werden wird...
Zum heutigen Tag kann man sagen, dass beide Wechsel mächtig in die Hose gegangen sind. Fraglich ist nur warum...
Beiden wurde vorgeworfen, sich übernommen zu haben, was ich so absolut nicht unterschreiben würde. Raphael Schäfer konnte in den beiden Säsongs vor dem Wechsel zum VFB eidrucksvoll sein Potential unter Beweis stellen.
Kicker Notendurchschnitt 06/07: 2,79 (Rang 3 hinter Neuer und Drobny)
Kicker Notendurchschnitt 05/06: 2,90 (Rang 7 hinter Weidenfeller(!!!), Rost,Koch...)
Wir hatten es hier also folglich nicht Thomas-Christiansesquen Eintagsfliegen zu tun. Die Misere begann schon im Pokalfinale, als Schäfer vehement (und völlig zurecht) die Rote Karte für den (Ex-Glubberer) Cacau forderte. Ein paar unsichere Auftritte dazu und fertig war eine "feurige Liebesbezihung" zum Stuttgarter Anhang und wohl auch zum größenwahnsinnigen VFB-Establishment. Dem Jungen fehlte das standing und jegliche Harmonie... in der Folge ging dann jegliche Sicherheit flöten und der DRops in Stuttgart war schneller gelutscht als man es sich vorstellen konnte:
Raphael Schäfer, der im Laufe der Säsong nur noch nummer 2 beim VFB errreichte letzlich einen
Kicker Notendurchschnitt 07/08: 3,41
(Allerings hatte er 6 hervorragende Auftritte in der Champions League mit einem Schnitt von 2,08 (!))
Timo Hildebrand erwischte es noch schlimmer. Kaum in Valencia angekommen (Nach überragender Rückrunde im Meisterjahr in Stuttgart) flog der Manager der ihn geholt hatte und Trainer und sportliche Leitung des FC Valencia legten sich auf das (doch wohl schon etwas angerostete) Denkmal Santiago Canizares als Nummer 1 fest. Nach dem Karriereende Canizares´ kam dann der junge Brasilianer Renan Brito (oder so ähnmlich) und auch für Hildebrand war der Drops gelutscht.
Die Moral von der Geschicht ist wohl, dass selbst in dem knallharten Beruf des Profifussballers eine Psychologische Komponente einen derart großen Faktor darstellen kann, dass selbst Spieler, die vom Potential her ihren Vereinsinternen Konkurrenten haushoch überlegen sind (was ich hier einfach mal behaupte)jegliche Sicherheit verlieren können. Als Beweis für diese These (die ja so neu auch nicht ist)sei die "Auferstehung" des Raphael Schäfer in seinem gewohnten und ihm wohlgesonnenen Nürnberger Umfeld. Ich gehe davon aus, dass uns bei Timo Hildebrands Zukunft bei 1799 Hoffenheim ähnlich vor Augen geführt werden wird...
Wednesday, December 10, 2008
Bewerbung
Sehr geehrter Herr Schnusenberg
Auf ihre Anzeige hin möchte ich mich sehr gerne bei ihnen auf die Stelle des sportlichen Leiters bewerben. Ich komme selbst aus dem Fussballsport und denke, dass ich genau der richtige für die von ihnen geforderte Qualifikation bin. Ich weiß noch, wie es sich anfühlt, wenn ein Schraubstollen sich in den Oberschenkel bohrt.
Vielmehr noch bin ich jedoch mit einer Spürnase ausgestattet, die einen Andreas Müller in Vergessenheit geraten lassen wird. So habe ich zum Beispiel bei Comunio einen gewissen Hugo A. aus B. an der W. verpflichten können, kurz nachdem die Sperre des eigentlich gesetzten Claudio Pizarro feststand... Dieser Hugo A. verletzte sich daraufhin derart heftig, dass ein Einsatz in nächster Zeit unmöglich ist... sie sehen, was der Müller kann
(Engelaar 5.500.000 €,
Streit 2.500.000 €,
Ze Roberto IV 3.000.000 €,
Großmüller 3.500.000 €)
kann ich schon lange. Das Handwerkszeug eines zukünftigen Managers beim FC Schalke 04 bringe ich zweifelsohne mit.
Über eine Antwort ihrerseits würde ich mich sehr freuen,
Im Voraus vielen Dank für ihr Vertrauen
XXXXXX XXXX
Auf ihre Anzeige hin möchte ich mich sehr gerne bei ihnen auf die Stelle des sportlichen Leiters bewerben. Ich komme selbst aus dem Fussballsport und denke, dass ich genau der richtige für die von ihnen geforderte Qualifikation bin. Ich weiß noch, wie es sich anfühlt, wenn ein Schraubstollen sich in den Oberschenkel bohrt.
Vielmehr noch bin ich jedoch mit einer Spürnase ausgestattet, die einen Andreas Müller in Vergessenheit geraten lassen wird. So habe ich zum Beispiel bei Comunio einen gewissen Hugo A. aus B. an der W. verpflichten können, kurz nachdem die Sperre des eigentlich gesetzten Claudio Pizarro feststand... Dieser Hugo A. verletzte sich daraufhin derart heftig, dass ein Einsatz in nächster Zeit unmöglich ist... sie sehen, was der Müller kann
(Engelaar 5.500.000 €,
Streit 2.500.000 €,
Ze Roberto IV 3.000.000 €,
Großmüller 3.500.000 €)
kann ich schon lange. Das Handwerkszeug eines zukünftigen Managers beim FC Schalke 04 bringe ich zweifelsohne mit.
Über eine Antwort ihrerseits würde ich mich sehr freuen,
Im Voraus vielen Dank für ihr Vertrauen
XXXXXX XXXX
Tuesday, December 09, 2008
Die große Unbekannte
Dem geneigten Anhänger des Ruhmreichen ist ja so allerhand bekannt. Auf und nieder, immer wieder - ein Leben zwischen den Ligen als Stahlbad welches jeden och so zarte Seele abzuhärten vermag.
Gestern allerdings, beim Konsumieren des Quiz- und Tittensenders kam der Club mit einem Attribut daher, welches zuletzt wohl beim 3:0 über die Betriebsportgruppe der Wurstfabrik des Uli H. in solcher Pracht zu genießen war: Da war sie, die Souveränität einer Spitzenmannschaft!
Es war wirklich wie im Kino. Ein Christian Eigler (!) dem nahezu alles gelang, ein aufopferungsvoll kämpfender Peer Kluge, ein Souveräner Joe Mnari, Ein Phantom in Hochform und die Jungen wilden Dominik Maroh, Pascal Bieler und Mike Frantz die vor Energie nur so zu strotzen scheinten. Letzterer sogar mit seinem ersten Treffer im fünften Spiel für den Glubb!
Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben und die fränkische Zuschauerseele neigt ja auch zu überschneller Verherrlichung von Strohfeuern, aber das was ich da gestern gesehen hab hat mir Mut gemacht - es war einfach mal wieder eine packende, schöne Partie des Ruhmreichen. Balsam für die Seele!
Gestern allerdings, beim Konsumieren des Quiz- und Tittensenders kam der Club mit einem Attribut daher, welches zuletzt wohl beim 3:0 über die Betriebsportgruppe der Wurstfabrik des Uli H. in solcher Pracht zu genießen war: Da war sie, die Souveränität einer Spitzenmannschaft!
Es war wirklich wie im Kino. Ein Christian Eigler (!) dem nahezu alles gelang, ein aufopferungsvoll kämpfender Peer Kluge, ein Souveräner Joe Mnari, Ein Phantom in Hochform und die Jungen wilden Dominik Maroh, Pascal Bieler und Mike Frantz die vor Energie nur so zu strotzen scheinten. Letzterer sogar mit seinem ersten Treffer im fünften Spiel für den Glubb!
Man soll ja bekanntlich den Tag nicht vor dem Abend loben und die fränkische Zuschauerseele neigt ja auch zu überschneller Verherrlichung von Strohfeuern, aber das was ich da gestern gesehen hab hat mir Mut gemacht - es war einfach mal wieder eine packende, schöne Partie des Ruhmreichen. Balsam für die Seele!
Tuesday, December 02, 2008
Wenn ich das zum ersten mal in der Kreisliga sehe...
...dann beende ich sofort meine Karriere...oder fange an mit Helm zu spielen. Dem regelmäßigen Eurosportzuschauer sollte dieses Kabinettstückchen der Brasilianerin Leah ja bekannt sein.
Neu war mir dann allerdings dieses Video, welches ich soeben auf clubfans-united.de fand...
Neu war mir dann allerdings dieses Video, welches ich soeben auf clubfans-united.de fand...
Tuesday, November 25, 2008
Zwei Ex-Fürther
Zwei Ex - Fürther bestimmten dieses Wochenende mein fussballerisches Gedankengut. Nur kurz zum ersten, dem ehemaligen Zweitligatorschützenkönig Christian Eigler. Auch schon als verunglückter von-Heesen-Arminen-Resterrampe-Transfer verschrien macht sich der Junge im Moment doch ganz ordentlich und hat mit seinem sehenswerten Siegtreffer gegen die Westvorstädter nun erstmalig einen Stein im Brett bei den Glubbanhängern.
Beim zweiten ehemaligen Westvorstädter ist die Situation schon etwas komplizierter: War es nun sinnig, Armin Veh in Stuttgart zu entlassen oder war es doch einer dieser bedauernswerten Schnellschüsse?
Nun ja, Veh hat meiner Meinung nach sicherlich alles dafür getan, seine Papiere zu bekommen.
Erstens: Die Transfers sind nach der Meisdterschaft 2007 fast alle in die Buchse gegangen (Ich will dennoch an dieser Stelle nicht wie die meisten Stuttgarter Sportbeobachter in die Ciprian-Marica-Kerbe schlagen: der Junge galt als Riesentalent und stand bei vielen Topclubs auf dem Einkaufszettel. Ich bin auch der Meinung, dass er nochmal kommen wird, wenn auch wohl nicht bei VFB. Für 8 Mio musste man das Risiko eingehen, das war schon Ok.)
Zweitens: Die Mannschaft spielte bis auf das Ende der Rückrunde 07/08 eher durchwachsen bsi schlecht und
drittens: Augenscheinlich hatte der Trainer zuletzt auch keinen Draht mehr zur Truppe.
Alle diese Drei Faktoren zwingen geradezu zu einer Trainerentlassung, bei einem DERART AMBITIONIERTEN VEREIN
Und damit kommen wir zum eigentlichen Kern des Stuttgarter Problems: Die eigenen Ansprüche. Das Gesamte Umfeld, aber insbesondere der nette Herr Staudt sind nach der Meisterschaft 07 davon ausgegangen, dass der VfB nun ja wohl mindestens in die Spitzengruppe der Liga gehört. Mehr noch: Wenn Volkswagen in Wolfsburg mittelfristig Dauergast im Internationalen Geschäft wird, dann gehört der VFB als Mercedes unter den Vereinen ja wohl mindestens in die Champions League.
Die Wahrheit ist jedoch eine andere. Weder wirtschaftlich noch strukturell kann Stuttgart mit dem großen Hunden pinkeln gehn und mit dem Aufkommen der "Neuen Großen" 1699 Hoffenheim und dem Vfl Wolfsburg ist der ein oder andere (selbsternannte) Uefa Cup Kandidat in Zukunft nur noch aufs gesicherte Mittelfeld der Liga gebucht. Eine Tatsache, die sich auf schmerzhafte Weise auch gerade einem Niedersächsischen Hörgerätefabrikanten erschließen sollte...
Und die Moral von der Geschicht... auch mit armin Veh wäre der VFB am ende wohl irgendwo zwischen Platz 7 und 11 gelandet. letztlich hätte man sich die Entlassung also auch sparen können. Bleibt für die Stuttgarter ANhänger nur zu hoffen, dass jetzt ein großer Name (-->Gelsenkirchener Redensart) verpflichtet wird. "Schön" wäre auch eine Luftpumpe a la Slomka oder Doll.
Mein Tipp, was passieren wird: Falko Götz
Beim zweiten ehemaligen Westvorstädter ist die Situation schon etwas komplizierter: War es nun sinnig, Armin Veh in Stuttgart zu entlassen oder war es doch einer dieser bedauernswerten Schnellschüsse?
Nun ja, Veh hat meiner Meinung nach sicherlich alles dafür getan, seine Papiere zu bekommen.
Erstens: Die Transfers sind nach der Meisdterschaft 2007 fast alle in die Buchse gegangen (Ich will dennoch an dieser Stelle nicht wie die meisten Stuttgarter Sportbeobachter in die Ciprian-Marica-Kerbe schlagen: der Junge galt als Riesentalent und stand bei vielen Topclubs auf dem Einkaufszettel. Ich bin auch der Meinung, dass er nochmal kommen wird, wenn auch wohl nicht bei VFB. Für 8 Mio musste man das Risiko eingehen, das war schon Ok.)
Zweitens: Die Mannschaft spielte bis auf das Ende der Rückrunde 07/08 eher durchwachsen bsi schlecht und
drittens: Augenscheinlich hatte der Trainer zuletzt auch keinen Draht mehr zur Truppe.
Alle diese Drei Faktoren zwingen geradezu zu einer Trainerentlassung, bei einem DERART AMBITIONIERTEN VEREIN
Und damit kommen wir zum eigentlichen Kern des Stuttgarter Problems: Die eigenen Ansprüche. Das Gesamte Umfeld, aber insbesondere der nette Herr Staudt sind nach der Meisterschaft 07 davon ausgegangen, dass der VfB nun ja wohl mindestens in die Spitzengruppe der Liga gehört. Mehr noch: Wenn Volkswagen in Wolfsburg mittelfristig Dauergast im Internationalen Geschäft wird, dann gehört der VFB als Mercedes unter den Vereinen ja wohl mindestens in die Champions League.
Die Wahrheit ist jedoch eine andere. Weder wirtschaftlich noch strukturell kann Stuttgart mit dem großen Hunden pinkeln gehn und mit dem Aufkommen der "Neuen Großen" 1699 Hoffenheim und dem Vfl Wolfsburg ist der ein oder andere (selbsternannte) Uefa Cup Kandidat in Zukunft nur noch aufs gesicherte Mittelfeld der Liga gebucht. Eine Tatsache, die sich auf schmerzhafte Weise auch gerade einem Niedersächsischen Hörgerätefabrikanten erschließen sollte...
Und die Moral von der Geschicht... auch mit armin Veh wäre der VFB am ende wohl irgendwo zwischen Platz 7 und 11 gelandet. letztlich hätte man sich die Entlassung also auch sparen können. Bleibt für die Stuttgarter ANhänger nur zu hoffen, dass jetzt ein großer Name (-->Gelsenkirchener Redensart) verpflichtet wird. "Schön" wäre auch eine Luftpumpe a la Slomka oder Doll.
Mein Tipp, was passieren wird: Falko Götz
Monday, September 29, 2008
Wiesn, Watschn, Wahlniederlagen
Mit Freude nehme ich hier auf meiner Warte weit nördlich des Weißwurstäquators ein Wochenende von historischer Bedeutung zur Kenntnis. Frühlingsgefühle mitten im Herbst, gute Zeiten für Deutschland Zukunft!?
Innovationen waren ja großspurig angekündigt, Kreuzzüge gar! der eine - als Schwäbischer Bäckergeselle angetreten, dass bayerische Meisterstück zu machen; Der anderere, oberster Clubfan und nach 2 Maß immer noch fahrtauglich, angetreten, das kommunistische Gespenst auszumerzen... beide mit großem Krach auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen!
Herbe Schläge im Land der Heiligen Dreifaltigkeit aus Weißbier, CSU und FC Hollywood. Der eine bekommt seine mangelnde Erfahrung und seinen bisweilen irrlichternden Glauben an sich selbst und daran , dass man jeden "noch ein bißchen besser machen kann" mit zwei Niederlagen in Folge und Platz neun in der Tabelle nach 6 Spieltagen in Rechnung gestellt - Der andere mit der größten erdbebenartigen Wahlklatsche in mehr als 50 Jahren (Nur ein Schalker kann ermessen, wie sich diese Zahl im Gemüte niederschlagen kann).
Haben sie jahrelang zusammen gefeiert, der FCB und die CSU, Eckpfeiler des "Mir sann Mir", an diesem wochenende gabs einen tiefen Riss im nördlichen Österreich!
Es sei mir und sicherlich vielen anderen deshalb gestattet, diese Zeiten in vollen Zügen zu genießen...schließlich werden die Bayern am, Ende doch wieder Meister.
Innovationen waren ja großspurig angekündigt, Kreuzzüge gar! der eine - als Schwäbischer Bäckergeselle angetreten, dass bayerische Meisterstück zu machen; Der anderere, oberster Clubfan und nach 2 Maß immer noch fahrtauglich, angetreten, das kommunistische Gespenst auszumerzen... beide mit großem Krach auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen!
Herbe Schläge im Land der Heiligen Dreifaltigkeit aus Weißbier, CSU und FC Hollywood. Der eine bekommt seine mangelnde Erfahrung und seinen bisweilen irrlichternden Glauben an sich selbst und daran , dass man jeden "noch ein bißchen besser machen kann" mit zwei Niederlagen in Folge und Platz neun in der Tabelle nach 6 Spieltagen in Rechnung gestellt - Der andere mit der größten erdbebenartigen Wahlklatsche in mehr als 50 Jahren (Nur ein Schalker kann ermessen, wie sich diese Zahl im Gemüte niederschlagen kann).
Haben sie jahrelang zusammen gefeiert, der FCB und die CSU, Eckpfeiler des "Mir sann Mir", an diesem wochenende gabs einen tiefen Riss im nördlichen Österreich!
Es sei mir und sicherlich vielen anderen deshalb gestattet, diese Zeiten in vollen Zügen zu genießen...schließlich werden die Bayern am, Ende doch wieder Meister.
Thursday, August 28, 2008
TvH tritt zurück
So, ging dann letztlich recht schnell. Von Heesen tritt zurück und tritt somit auch in das Grab, dass er sich im Verlauf der Woche selbst geschaufelt hat...
Stimme zur Lage II:
Mein Lieber Herr Gesangsverein. Der fränkische Traditionsclub macht seinem Namen mal wieder alle Ehre. Offensichtlich scheint Herr von Heesen sich in Folge des Kaiserslauternspiels dermaßen daneben benommen zu haben, dass es innerhalb der Mannschaft eine offene meuterei gibt.
Im der Studivz-Gruppe tauchte nun folgender Brief der Fanbeauftragten auf:
(also hier ohne jegliche Gewähr)
"Hallo zusammen,
um alle Verwirrnisse, welche durch die aktuellen Geschehnisse am Valznerweiher aufkommen könnten, versuche ich, die Runde hier auf dem laufenden zu halten.
Der Wechsel von Robert Vittek sollte zwischenzeitlich jeder mitbekommen haben. Auch Pancho Abardonado hat den Club mit sofortiger Wirkung verlassen, auch Ihn zieht es nach Frankreich.
So - nun zu den Brandpunkten:
Gestern abend traff sich die Mannschaft zu einer "geheimen" Sitzung. Marek Mintal hat heute morgen den Aufsichtsrat davon unterrichtet, dass er ebenfalls noch vor dem Sonntag zu dem Vfl Wolfsburg wechseln wird, sollte Thomas von Heesen den 1. FC Nürnberg nicht verlassen. Auch Javier Pinola hat den Aufsichtsrat heute morgen davon unterrichtet, dass er den 1. FC Nürnberg verlassen wird, sollte Thomas von Heesen den Verein nicht umgehend verlassen.
Die Mannschaft, mit Ausnahme der Neuzugänge steht hinter den beiden Clubberern und stärkt Ihnen den Rücken. Angelos Charisteas hat sich am Montag mit Adduktorenproblemen beim Trainer entschuldigt und quasi abgemeldet.
Das Training der Profis heute soll um 9 Uhr stattfinden, nach einigen Telefonaten mit ein paar der Spieler habe ich erfahren, dass dies - wenn überhaupt - erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird.
Auch wird vielleicht der eine oder andere mitbekommen haben, dass Thomas von Heesen Drohungen der sehr unsauberen Art von Fans erhalten hat, die in dieser Form so in keinster Weise gerechtfertigt sind. Diese Ausschreitungen haben eine Form angenommen, dass Thomas von Heesen Sicherheitsvorkehrungen treffen musste, die für jeden einzelen von uns nicht tragbar wären.
Ich habe eine einzige Bitte hier an die Forumsmitglieder, nur eine:
Diskutiert Euch die Seele aus dem Leib, und schreibt Euch den ganzen Frust von der Seele, aber versucht dabei bitte einigermaßen sachlich und nicht persönlich zu werden, auch wenn dies schwer ist. Fällt mir auch schwer.
Ich werde das Forum über die aktuellen Ereignisse auf dem laufenden halten und habe mit zwei unserer Profis vereinbart, dass ich mich jede halbe Stunde telefonisch bei Ihnen melde und mich update bzw. einer der beiden sich bei mir meldet, sobald sich was neues ergibt.
Rot Schwarze Grüße
Nicole Voigt "
Im der Studivz-Gruppe tauchte nun folgender Brief der Fanbeauftragten auf:
(also hier ohne jegliche Gewähr)
"Hallo zusammen,
um alle Verwirrnisse, welche durch die aktuellen Geschehnisse am Valznerweiher aufkommen könnten, versuche ich, die Runde hier auf dem laufenden zu halten.
Der Wechsel von Robert Vittek sollte zwischenzeitlich jeder mitbekommen haben. Auch Pancho Abardonado hat den Club mit sofortiger Wirkung verlassen, auch Ihn zieht es nach Frankreich.
So - nun zu den Brandpunkten:
Gestern abend traff sich die Mannschaft zu einer "geheimen" Sitzung. Marek Mintal hat heute morgen den Aufsichtsrat davon unterrichtet, dass er ebenfalls noch vor dem Sonntag zu dem Vfl Wolfsburg wechseln wird, sollte Thomas von Heesen den 1. FC Nürnberg nicht verlassen. Auch Javier Pinola hat den Aufsichtsrat heute morgen davon unterrichtet, dass er den 1. FC Nürnberg verlassen wird, sollte Thomas von Heesen den Verein nicht umgehend verlassen.
Die Mannschaft, mit Ausnahme der Neuzugänge steht hinter den beiden Clubberern und stärkt Ihnen den Rücken. Angelos Charisteas hat sich am Montag mit Adduktorenproblemen beim Trainer entschuldigt und quasi abgemeldet.
Das Training der Profis heute soll um 9 Uhr stattfinden, nach einigen Telefonaten mit ein paar der Spieler habe ich erfahren, dass dies - wenn überhaupt - erst zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird.
Auch wird vielleicht der eine oder andere mitbekommen haben, dass Thomas von Heesen Drohungen der sehr unsauberen Art von Fans erhalten hat, die in dieser Form so in keinster Weise gerechtfertigt sind. Diese Ausschreitungen haben eine Form angenommen, dass Thomas von Heesen Sicherheitsvorkehrungen treffen musste, die für jeden einzelen von uns nicht tragbar wären.
Ich habe eine einzige Bitte hier an die Forumsmitglieder, nur eine:
Diskutiert Euch die Seele aus dem Leib, und schreibt Euch den ganzen Frust von der Seele, aber versucht dabei bitte einigermaßen sachlich und nicht persönlich zu werden, auch wenn dies schwer ist. Fällt mir auch schwer.
Ich werde das Forum über die aktuellen Ereignisse auf dem laufenden halten und habe mit zwei unserer Profis vereinbart, dass ich mich jede halbe Stunde telefonisch bei Ihnen melde und mich update bzw. einer der beiden sich bei mir meldet, sobald sich was neues ergibt.
Rot Schwarze Grüße
Nicole Voigt "
Stimme zur Lage:
Einen inhaltlich überzeugenden Eintrag zur aktuellen Misere schrieb der User Hermann ins Gaestebuch des Supporters Club
"hallo Clubberer,
hab gerade die Zeitung gelesen - Himmel hilf!!! sind die alle übergeschnappt???
1.) Herr roth hat Recht!!! der Kader ist groß und stark genug, das Geld was jetzt durch den Verkauf der letzten Unwilligen (Charisteas, Vittek)
und verprellten (evtl. auch hier ist Vittek zu nennen!!!) wird gebraucht.
WOFÜR ??? - na, wie immer - für unnötige Ausgaben. Herr Meyer kriegt noch etwa ne Mio, Herr TvH, so hoffe ich sehr, kriegt nächste Woche auch etwa 1 Mio Abfindung wenn er nach der Blamage gegen Aachen ENDLICH rausfliegt. (mein Tip gegen Aachen, leider, ein müdes 1:1)
Unser Lieblingsthema etz ---- T v H ----
da schreibt einer, der hätte hier nie eine echte Chance gehabt. So ein Schwachsinn!!! hier in Nbg greifen die Motoriken eines Profi-Fussballvereins ebenso wie überall sonst (ich hab selbst 3 Saisons in der 2.belgischen Liga bei RAEC Mons gespielt vor vielen Jahren)
Im Gegensatz zu vielen Vereinen kann sich hier in Nürnberg aber ein Trainer relativ leicht in die Herzen katapultieren weil die Fans so an ihrem Verein hängen wie kaum sonst irgendwo. WIE? mit Leistung, Engagement, ner netten Art rundum, bischen Witz dazu etc.
Dann kommt der daher, präsentiert sich wie der Neuerfinder des modernen Fussballs schlechthin, quält uns mit Floskeln die wir ausm Fernseher vom Th.Doll zu genüge kennen und macht einen auf unnahbar und unantastbar. KONSEQUENZ? er hat hier keine Chance mehr, und das zurecht. Düppiert die Fans gleich b eim Saisonauftakt durch Nichterscheinen bei der offizielle Vorstellung der Mannschaft, kneift beim DSF-Interview nach desolatem Spiel in Kaiserslautern, brabbelt was von nötigen Verstärkungen und von zu schwachem Kader nachdem er Ihn selbst zusammengestellt hat und als Krönung sagt er unserem besten Fussballer, Marek Mintal, er solle doch ruhig gehen!!!
HAMMER, was der Schnöösz sich erlaubt.!!! Marek ist ein extrem begnadeter , höchst talentierter Instinktfussballer, der aufgrund seiner Sensibilität anders angepackt gehört als es der Fall war. glaubt irgendjemand von euch, Freunde, das Marek gerad mal für die Bank in der 2.Liga taugt??? Er ist demontiert worden, regelrecht demontiert. Was für eine Dummheit und Sauerei gleichermaßen!!!
Neenee, TvH, nicht Marek soll gehen (er hat uns hier in Nbg schon sehr viel Freude gemacht - da hast du in dem westfälischen Dorf namens Bielefeld mit einer Art Selbstläufer-Rumpelfussball dich von einem zum nächsten Spieltag gehangelt und bist abgehauen als die Glücksträhne vorbei war!!!) der Trainer muß gehen !!! alle wissen es, die Fans, das Präsidium, die Spieler scheinbar auch. also, worauf wartet Ihr Herren Entscheider noch??? warten wir wieder bis es zu spät ist???
Fakt ist, TvH ist KEIN Fussballexperte - er hat nichtmahl aus seinen Wunschspielern was rausholen können. Als Spieler war er kein Großer, als Trainer ist ers wird ers auch nicht. Wer hat da geschrieben man soll sich den Volker Finke holen??? hast Recht, mein Freund. das wär einer - bin ich auch voll dafür. Nürnberg braucht einen echten Fachmann wie es Finke einer ist, oder einen Fussballverrückten mit Potential zum motivieren und Leistung herauskitzeln wie meinetwegen Klaus Topmöller oder so was ähnliches. Aber bitte, trennt euch vom selbsternannten Konzept-Genie den wir da gerad haben - und bittet, bitte, auf keinen Fall Thomas Doll !!!! das ist das Gleiche in Grün und passt ebenfalls überhaupt nicht. Das Präsidium, der Manager - macht mal was - Ihr wisst doch selbst am Besten das es nicht anders geht. noch eine Anmerkung zum täglichen Geschäft: klar, weiß ich das der Manager nicht jeden Tag auf dem Trainingsplatz sein kann, aber ab und zu MUSS man sich dort hinstellen. hätte man das gemacht hätte man schon vor 4 Wochen deutlich gesehen das da gewaltig der Wurm drinn ist - solange, mindestens schon - passt das Gefüge nämlich nicht mehr. Das hat selbst der letzte Kiebitz gesehen - nur ihr nicht.!!!
Devise muß lauten - Transfers abschließen, Geld zählen, Meyer und TvH abfinden, Nebenkriegsschauplätze schließen, Fachmann holen und dann den FSV´s, Vfr´s, VfL´s und wie sie alle heißen zeigen wer diese Liga beherrscht, aber dalli jetzt, sonst ist der Abstand am End wieder zu groß - schon vergessen wie schnell das geht?
frohes Schaffen und Gruß an alle"
"hallo Clubberer,
hab gerade die Zeitung gelesen - Himmel hilf!!! sind die alle übergeschnappt???
1.) Herr roth hat Recht!!! der Kader ist groß und stark genug, das Geld was jetzt durch den Verkauf der letzten Unwilligen (Charisteas, Vittek)
und verprellten (evtl. auch hier ist Vittek zu nennen!!!) wird gebraucht.
WOFÜR ??? - na, wie immer - für unnötige Ausgaben. Herr Meyer kriegt noch etwa ne Mio, Herr TvH, so hoffe ich sehr, kriegt nächste Woche auch etwa 1 Mio Abfindung wenn er nach der Blamage gegen Aachen ENDLICH rausfliegt. (mein Tip gegen Aachen, leider, ein müdes 1:1)
Unser Lieblingsthema etz ---- T v H ----
da schreibt einer, der hätte hier nie eine echte Chance gehabt. So ein Schwachsinn!!! hier in Nbg greifen die Motoriken eines Profi-Fussballvereins ebenso wie überall sonst (ich hab selbst 3 Saisons in der 2.belgischen Liga bei RAEC Mons gespielt vor vielen Jahren)
Im Gegensatz zu vielen Vereinen kann sich hier in Nürnberg aber ein Trainer relativ leicht in die Herzen katapultieren weil die Fans so an ihrem Verein hängen wie kaum sonst irgendwo. WIE? mit Leistung, Engagement, ner netten Art rundum, bischen Witz dazu etc.
Dann kommt der daher, präsentiert sich wie der Neuerfinder des modernen Fussballs schlechthin, quält uns mit Floskeln die wir ausm Fernseher vom Th.Doll zu genüge kennen und macht einen auf unnahbar und unantastbar. KONSEQUENZ? er hat hier keine Chance mehr, und das zurecht. Düppiert die Fans gleich b eim Saisonauftakt durch Nichterscheinen bei der offizielle Vorstellung der Mannschaft, kneift beim DSF-Interview nach desolatem Spiel in Kaiserslautern, brabbelt was von nötigen Verstärkungen und von zu schwachem Kader nachdem er Ihn selbst zusammengestellt hat und als Krönung sagt er unserem besten Fussballer, Marek Mintal, er solle doch ruhig gehen!!!
HAMMER, was der Schnöösz sich erlaubt.!!! Marek ist ein extrem begnadeter , höchst talentierter Instinktfussballer, der aufgrund seiner Sensibilität anders angepackt gehört als es der Fall war. glaubt irgendjemand von euch, Freunde, das Marek gerad mal für die Bank in der 2.Liga taugt??? Er ist demontiert worden, regelrecht demontiert. Was für eine Dummheit und Sauerei gleichermaßen!!!
Neenee, TvH, nicht Marek soll gehen (er hat uns hier in Nbg schon sehr viel Freude gemacht - da hast du in dem westfälischen Dorf namens Bielefeld mit einer Art Selbstläufer-Rumpelfussball dich von einem zum nächsten Spieltag gehangelt und bist abgehauen als die Glücksträhne vorbei war!!!) der Trainer muß gehen !!! alle wissen es, die Fans, das Präsidium, die Spieler scheinbar auch. also, worauf wartet Ihr Herren Entscheider noch??? warten wir wieder bis es zu spät ist???
Fakt ist, TvH ist KEIN Fussballexperte - er hat nichtmahl aus seinen Wunschspielern was rausholen können. Als Spieler war er kein Großer, als Trainer ist ers wird ers auch nicht. Wer hat da geschrieben man soll sich den Volker Finke holen??? hast Recht, mein Freund. das wär einer - bin ich auch voll dafür. Nürnberg braucht einen echten Fachmann wie es Finke einer ist, oder einen Fussballverrückten mit Potential zum motivieren und Leistung herauskitzeln wie meinetwegen Klaus Topmöller oder so was ähnliches. Aber bitte, trennt euch vom selbsternannten Konzept-Genie den wir da gerad haben - und bittet, bitte, auf keinen Fall Thomas Doll !!!! das ist das Gleiche in Grün und passt ebenfalls überhaupt nicht. Das Präsidium, der Manager - macht mal was - Ihr wisst doch selbst am Besten das es nicht anders geht. noch eine Anmerkung zum täglichen Geschäft: klar, weiß ich das der Manager nicht jeden Tag auf dem Trainingsplatz sein kann, aber ab und zu MUSS man sich dort hinstellen. hätte man das gemacht hätte man schon vor 4 Wochen deutlich gesehen das da gewaltig der Wurm drinn ist - solange, mindestens schon - passt das Gefüge nämlich nicht mehr. Das hat selbst der letzte Kiebitz gesehen - nur ihr nicht.!!!
Devise muß lauten - Transfers abschließen, Geld zählen, Meyer und TvH abfinden, Nebenkriegsschauplätze schließen, Fachmann holen und dann den FSV´s, Vfr´s, VfL´s und wie sie alle heißen zeigen wer diese Liga beherrscht, aber dalli jetzt, sonst ist der Abstand am End wieder zu groß - schon vergessen wie schnell das geht?
frohes Schaffen und Gruß an alle"
Wednesday, August 27, 2008
Adieu Schöner Sport
Mit Robert Vittek verlässt nun kurz vor Ende der Wechselfrist noch ein weiterer Hochkaräter den Ruhmreichen neunfachen deutschen Meister. Laut NN wechselt der gute Junge für 4 Mio Euro zum OSC Lille.
Fast schon ein Urgestein im Glubbdress, Bundesligahistorie schreibend mit sechs Toren in 2 Spielen und einer phänomenalen Rückrunde vor langer,langer Zeit.
Ähnlich wie viele andere Glubbgeneigte fiel es mir allerdings im letzten Jahr immer schwerer, mich an den Strohhalm seiner vergangenen Erfolge zu klammern in der Hoffnung, dass er ob seines unbestritten riesigen Talents noch einmal zu alter Stärke kommen würde.
Nun isser wech und ehrlich gesagt sind 4 Mio in der gegenwärtigen Situation auch keine Schlechte Sache. Problematisch könnte nur sein, dass ein Teil dieses Geldregens nach Bielefeld wandern könnte, wo mit sicherheit schon die nächste Lusche auf den Anruf eines gewissen Herrn von Heesen wartet.
Warten ist im übrigen auch so eine Sache. Letztes Jahr hat man viel zu lange gewartet, bis man Hans Meyers Demission endlich übers Herz gebracht hatte. Bitte diesen Fehler nicht wiederholen...
Fast schon ein Urgestein im Glubbdress, Bundesligahistorie schreibend mit sechs Toren in 2 Spielen und einer phänomenalen Rückrunde vor langer,langer Zeit.
Ähnlich wie viele andere Glubbgeneigte fiel es mir allerdings im letzten Jahr immer schwerer, mich an den Strohhalm seiner vergangenen Erfolge zu klammern in der Hoffnung, dass er ob seines unbestritten riesigen Talents noch einmal zu alter Stärke kommen würde.
Nun isser wech und ehrlich gesagt sind 4 Mio in der gegenwärtigen Situation auch keine Schlechte Sache. Problematisch könnte nur sein, dass ein Teil dieses Geldregens nach Bielefeld wandern könnte, wo mit sicherheit schon die nächste Lusche auf den Anruf eines gewissen Herrn von Heesen wartet.
Warten ist im übrigen auch so eine Sache. Letztes Jahr hat man viel zu lange gewartet, bis man Hans Meyers Demission endlich übers Herz gebracht hatte. Bitte diesen Fehler nicht wiederholen...
Monday, August 25, 2008
2. Spieltach: Bei den Pfälzer Dummbeuteln
Da war er also, der langersehnte erste Montagabend mit dem Deutschen Sportfernsehen. Und es begann gleich mit einer holprigen Auswärtsniederlage in der von ausgiebiger Inzucht heimgesuchten Pfalz. Und der Glubb wurde gleich abgewatscht mit den Mitteln des kleinen Mannes...Gesunde Härte in den Zweikämpfen und ein bärenstarkes Pressing zeigte der FCK und schnürte uns gleich vom Anpfiff weg so dermaßen hinten ein, dass dem selbsternannten FC Bayern der zweiten Liga so richtich schön die Luft zum Atmen wechblieb...und zum Fussballspielen. Denn mit Spielen hatte das, was der neunfache heute auf den Rasen brachte aber auch rein garnichts zu tun.
Das schlimmste an der ganzen Malaise ist, dass mittlerweile seit über einem halben Jahr kein Konzept bei dem "Konzeptmenschen" (Bader) T. v. H. erkennbar ist. Fakt ist, mit diesem Auftritt wird die Luft für den Glubbtrainer weiter dünner und man munkelt, die 10 Mio Transfererlös, die es diese Woche für den Harry geben wird werden zu großen Teilen dafür verwendet, die Abfindung des dann Ex-Trainers zu stemmen.
Gebeutelt von der Gesamtsituation fällt mir nichts weiter ein, als diese kurze Einzelkritik:
Schäfer: 3,5 Wieder mal ne flanke unterflogen, sonst gut
Breska: 6 Als Schrinner bei die Maurers
Pancho: 5 gegen die quirligen Jungs viel zu statisch
Gonzo: 4,5 Wenig Licht, viel Schatten
Pino: 4,5 Total Unkonzentriert
Masmanidis 6 Unterirdisch, nicht zweitligareif
Joe 4,5 bemüht...
Kluge 4,5 Gesunde Härte, unnötige Fehlpässe
Vittek 4 Bemüht, aber ohne Bindung zum Spiel
Boakye 4, siehe Vittek
Eigler 7 erbärmlich
Reinhardt 3,5 Bester Feldspieler, das soll schon was heißen
Mintal/Gygax: dreimal so gefährlich wie Masma,Eigler
Das schlimmste an der ganzen Malaise ist, dass mittlerweile seit über einem halben Jahr kein Konzept bei dem "Konzeptmenschen" (Bader) T. v. H. erkennbar ist. Fakt ist, mit diesem Auftritt wird die Luft für den Glubbtrainer weiter dünner und man munkelt, die 10 Mio Transfererlös, die es diese Woche für den Harry geben wird werden zu großen Teilen dafür verwendet, die Abfindung des dann Ex-Trainers zu stemmen.
Gebeutelt von der Gesamtsituation fällt mir nichts weiter ein, als diese kurze Einzelkritik:
Schäfer: 3,5 Wieder mal ne flanke unterflogen, sonst gut
Breska: 6 Als Schrinner bei die Maurers
Pancho: 5 gegen die quirligen Jungs viel zu statisch
Gonzo: 4,5 Wenig Licht, viel Schatten
Pino: 4,5 Total Unkonzentriert
Masmanidis 6 Unterirdisch, nicht zweitligareif
Joe 4,5 bemüht...
Kluge 4,5 Gesunde Härte, unnötige Fehlpässe
Vittek 4 Bemüht, aber ohne Bindung zum Spiel
Boakye 4, siehe Vittek
Eigler 7 erbärmlich
Reinhardt 3,5 Bester Feldspieler, das soll schon was heißen
Mintal/Gygax: dreimal so gefährlich wie Masma,Eigler
Thursday, August 07, 2008
Eine neue Liga ist wie ein neues Leben...
Nachdem es am ersten spieltag gegen Spvgg Olympia Kassel nur zu einem Unentschieden gereichte, konnten wir gestern gegen Bosporus Kassel im neuen Nordstadtstadion glorreich mit 5 zu 2 gewinen. Ein abgefahrenes Gelände hat man da errichtet. Zeugten noch vor ein paar Jahren, als ich mit henning mal grounghoppintechnisch in der Nordstadt unterwegs war lediglich ein paar überwucherte Betonstufen von altem Glanz, bietet sich dem Besucher nun eine gepflegte Anlage mit zwei Kunstrasenplätze und einem Bundesligareifen Naturrasenplatz. Das ist mit Abstand das beste Geläuf, auf dem ich je spielen durfte.... und das schönste ist, dass wie am Wochenende schon wieder dort spielen!
Sunday, June 15, 2008
EM Ausgabe No. 3: Die Grenzen des Kommerzes
Jaja, die Catering- und Eventagenturen in unseren freundlichen südlichen Nachbarländern. Mit den Bildern des deutschen Sommermärchens ins Bett gegangen und Dollarzeichengeschwängerte Träume geträumt. Und nun der Verkaterte Morgen danach und die Gewissheit, dass das dumme Volk leider doch nicht als Katalysator für den Prozess des "aus-Scheiße-Bonbons-machen" dient. Quasi der Alpenländische Goleo 2.0!
Ein "Stadion" zum Patrick Ewing...für das man Eintritt bezahlen soll. Wie? Das Volk will nicht stundenlang im Kia und Coca Cola werbezirkus "unterhalten werden"?
Tja liebe Freunde, da habt ihr wirklich schade gehabt und ich muss sagen es tut mir nicht im Geringsten Leid!
Ein "Stadion" zum Patrick Ewing...für das man Eintritt bezahlen soll. Wie? Das Volk will nicht stundenlang im Kia und Coca Cola werbezirkus "unterhalten werden"?
Tja liebe Freunde, da habt ihr wirklich schade gehabt und ich muss sagen es tut mir nicht im Geringsten Leid!
Tuesday, June 10, 2008
EM Ausgabe No. 2: Die Rückkehr des Totalfußball und der Tod des Catenaccio?
Mit grimmiger Entschlossenheit sah man die Squadra Azzurra gestern ihre Hymne absingen. Eisige Blicke ließen erahnen, dass wieder einmal all die technisch hochbegabten an der perfektionierten Raumaufteilung der Italiener scheitern würden. Und auch die anfangsminuten der Partie ließen sich genau so an.
Doch dann erlebten die Blauen ihr oranges Wunder. War das 1:0 durch Van the Man noch abstempelbar unter "Zufallsprodukt" gepaart mit "da musser eben stehen", so erschien doch spätestens mit dem 2:0 ein großer Holländischer Totalfußball Rinus Michels´scher Prägung auf der gräsernen Tanzfläche. Ein Tor als perfekt vorgetragener 4-3-3 Spielzug,
schon im Ansatz als nicht aufzuhalten erkennbar! In einer nicht geahnten Konsequenz musste es sich in diesem Moment jedem Hector Cuper und jedem Trappatoni erschließen, dass selbst die disziplinierteste Raumaufteilung gegen wirkliche Hochgeschwindigkeit ganz schön kläglich scheitern kann.
Das war Unterhaltung pur, die Kontinentalen Titelkämpfe als Hort des Fußball als Spiel. Eine schöne, gar romantische Vorstellung - möge es so weitergehen!
Doch dann erlebten die Blauen ihr oranges Wunder. War das 1:0 durch Van the Man noch abstempelbar unter "Zufallsprodukt" gepaart mit "da musser eben stehen", so erschien doch spätestens mit dem 2:0 ein großer Holländischer Totalfußball Rinus Michels´scher Prägung auf der gräsernen Tanzfläche. Ein Tor als perfekt vorgetragener 4-3-3 Spielzug,
schon im Ansatz als nicht aufzuhalten erkennbar! In einer nicht geahnten Konsequenz musste es sich in diesem Moment jedem Hector Cuper und jedem Trappatoni erschließen, dass selbst die disziplinierteste Raumaufteilung gegen wirkliche Hochgeschwindigkeit ganz schön kläglich scheitern kann.
Das war Unterhaltung pur, die Kontinentalen Titelkämpfe als Hort des Fußball als Spiel. Eine schöne, gar romantische Vorstellung - möge es so weitergehen!
Monday, June 09, 2008
EM Ausgabe No. 1: Deutschland, einig Poldiland
So nun ist es endlich soweit gewesen. Der Bundesrollkragen hat es geschafft, den 12 Jahre andauernden Fluch der Nationalmannschaft bei Europameisterschaften zu besiegen. Der erste Sieg seit Olli Bierhoffs Golden Goal in Wembley.
Ein Wahnsinnsfussball, der da gestern in der ersten halben Stunde gezeigt wurde - Und damit eine hohe Auszeichnung dafür, was der Rollkragen "Verständnismäßig" am teutonischen Calcio geändert hat.
Wohltuend wenige Ballberührungen, rasante Spieleröffnung, eben einfach moderner Tempofussball. Die teilweise erbärmlichen Auftritte unter den biederen Sir Erich und Tante Käthe, das ewige Quergeschiebe, all die Brdarics, Rinks, Dundees und ähnlich "Hoffnungsträger" - All das erscheint nur noch wie eine Gruselgeschichte aus grauer Vorzeit.
Einen Mann, der gestern meines Erachtens quasi Symbolfigur der Dynamik war, gilt es heute hervorzuheben. Lu-Lu-Lu... Ihr wisst schon wen ich meine. Lukas Podolski mit einem Wahnsinnsauftritt. Spielte gestern wie geboren für das linke Mittelfeld. Der Mann war gestern das Eintrittsgeld dreimal wert. Poldi erzeugte einen derben Druck über seine Seite und war für die hölzerne Polnische Defensive eine unlösbare Aufgabe.
Völlig zurecht mit zwei Treffern belohnt.
Bleibt nur zu Hoffen, dass der Junge, der in der Nati regelmäßig auf bärenstarkem Niveau auftanzt in Zukunft ein wenig öfter sein Können unter Beweis stellen kann. Vielleicht erbarmt sich ja der FC Hollywood und lässt ihn endlich wechseln....oder öfter spielen.
Ein Wahnsinnsfussball, der da gestern in der ersten halben Stunde gezeigt wurde - Und damit eine hohe Auszeichnung dafür, was der Rollkragen "Verständnismäßig" am teutonischen Calcio geändert hat.
Wohltuend wenige Ballberührungen, rasante Spieleröffnung, eben einfach moderner Tempofussball. Die teilweise erbärmlichen Auftritte unter den biederen Sir Erich und Tante Käthe, das ewige Quergeschiebe, all die Brdarics, Rinks, Dundees und ähnlich "Hoffnungsträger" - All das erscheint nur noch wie eine Gruselgeschichte aus grauer Vorzeit.
Einen Mann, der gestern meines Erachtens quasi Symbolfigur der Dynamik war, gilt es heute hervorzuheben. Lu-Lu-Lu... Ihr wisst schon wen ich meine. Lukas Podolski mit einem Wahnsinnsauftritt. Spielte gestern wie geboren für das linke Mittelfeld. Der Mann war gestern das Eintrittsgeld dreimal wert. Poldi erzeugte einen derben Druck über seine Seite und war für die hölzerne Polnische Defensive eine unlösbare Aufgabe.
Völlig zurecht mit zwei Treffern belohnt.
Bleibt nur zu Hoffen, dass der Junge, der in der Nati regelmäßig auf bärenstarkem Niveau auftanzt in Zukunft ein wenig öfter sein Können unter Beweis stellen kann. Vielleicht erbarmt sich ja der FC Hollywood und lässt ihn endlich wechseln....oder öfter spielen.
Monday, May 05, 2008
Und wenn Du fällst...
"Der Name des 1. FCN ist im Fußball-Leben mehr als Schall und Rauch. Vielleicht könnte der Club drittklassig werden und zur Bedeutungslosigkeit herabsinken. Wenn es dann darum ginge, Sparta Prag, Ujpest, Admira Wien oder gar Bolton Wanderers zu schlagen, so würde der Verein und seine erste Mannschaft phönixgleich auftauchen und diesen großartigen Glanz um sich verbreiten, den nie ein anderer deutscher Verein um sich breiten könnte. Morgen vielleicht verliert der Club gegen eine Mannschaft in Hof oder Bayreuth. ABER HEUTE GEHT ES UM DIE WAHRUNG EINER TRADITION, EINES STÜCKS FUSSBALLGESCHICHTE - und da ist Hof oder Bayreuth verschwunden, dann taucht ein Club auf - DER GROSSE CLUB."
Heiner Stuhlfauth, 1929 (606 mal für den Glubb, 5 Deutsche Meisterschaften, 21 mal für Deutschland)
Heiner Stuhlfauth, 1929 (606 mal für den Glubb, 5 Deutsche Meisterschaften, 21 mal für Deutschland)
Subscribe to:
Posts (Atom)